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Thema Photonen und PhotonentherapieInterview mit Dr. med. Heinrich Mammes Arzt für Allgemeinmedizin - Schwerpunkt Naturheilverfahren Akademische Lehrpraxis der Westfälischen Wilhelms – Universität zu Münster
B. F.: Wie würden Sie einem Laien mit einfachen Worten die Dr. H. Mammes: Mit der Photonentherapie werden die Selbstheilungskräfte angeregt und zwar ähnlich wie bei einer leeren Batterie im Auto. Wenn die Batterie zu schwach ist, nimmt man den Strom von einem anderen Motor, um den Starter in Gang zu bringen. B. F.: Wie kann man feststellen, dass die Zellen untereinander mit Hilfe der Biophotonen Informationen austauschen? Dr. H. Mammes: In den 80-ziger Jahren forschten neben der deutschen Gruppe unter der Leitung von Prof. Dr. F. A. Popp auch italienische, spanische und russische Gruppen über den Informationsaustausch in unserem Körper. Alle Gruppen kamen fast zeitgleich zu dem Ergebnis, dass die Energie in unseren Zellen, sprich Photonen, für den Informationsaustausch zuständig sind. B. F.: Gibt es im Körper bestimmte Zellformationen, die die Photonen schneller oder intensiver aufnehmen können als andere? Dr. H. Mammes: Soweit mir bekannt ist, werden Informationen zwischen den Zellen mit Lichtgeschwindigkeit übertragen. Aus meiner Erfahrung weiss ich, dass bei Anwendung verschiedener Pulsfrequenzen bei spezifischen Indikationen die Heilungsprozesse beschleunigt werden. B. F.: Welche Vorteile gibt es bei der Photonentherapie im infraroten Wellen-Bereich? Dr. H. Mammes: Es gibt Zellbiologen, u.a. Professor Bühler, Universität Chicago, die aufgrund ihrer Forschungsarbeiten schreiben, dass in dem Wellenbereich zwischen 800 Nm und 900 Nm die effektivsten Heilungsprozesse stattfinden. Meine Praxiserfahrungen können das nur bestätigen. Ich arbeite mit dem Bionic 880, also 880 Nm, einem gepulsten Infrarotlicht sehr erfolgreich bei vielen unterschiedlichen Krankheitsbildern. Dabei sind keinerlei Nebenwirkungen bekannt. B. F.: Kann mit Photonen übertherapiert werden? B. F.: Sind Ausleitungen (Toxine, Schwermetalle….) mit der Photonentherapie möglich oder wird ein gutes Ergebnis nur in Kombination mit anderen Methoden erreicht? Dr. H. Mammes: Durch die Photonentherapie werden Ausleitungsprozesse angeregt. Die Kombination der Photonentherapie mit einer individuellen medikamentösen Ausleitung ist meiner Ansicht nach hier eine notwendige und wirksame Methode. B. F.: Körpereigene Hormone lassen sich mit Biophotonen regulieren. Braucht der Körper nach einer Behandlungsserie immer wieder Behandlungen oder hält die Regulation an? Dr. H. Mammes: Wenn die körpereigene Regulation wieder aktiviert ist und die Selbstheilungskräfte durch die Lösung der energetischen Blockaden wieder in Gang gesetzt sind, ist normalerweise keine weitere Behandlung notwendig. Voraussetzung hierfür ist, dass keine neue Blockade entsteht. B. F.: Ist es möglich die DNS über Photonen zu „reparieren“? Dr. H. Mammes: Ziel der Biophotonentherapie ist immer die körpereigene Regulation und die Aktivierung der Selbstheilungskräfte und nicht die „Reparatur“. B. F.: Sie sind nebst dem Beruf Mediziner auch Naturheilpraktiker, so zu sagen Kommunikator zwischen Schulmedizin und Komplementärmedizin. Dr. H. Mammes: Ich halte es für sehr wichtig, die Möglichkeiten der Schul- und Komplementärmedizin zum Wohle des Patienten erkennen und nutzen zu können. In meiner ganzheitlichen medizinischen Sichtweise spielen die Erkenntnisse von Prof. Popp und anderer auf diesem Gebiet tätigen Wissenschaftler eine grosse Rolle. Ich stelle ein zunehmendes Interesse an den Möglichkeiten der Naturheilverfahren fest, ein zunehmendes Interesse von Therapeuten und Patienten. B. F.: Danke für Ihre spannenden Aussagen und die Bereitschaft, an dem Interview teilzunehmen.
* Die Herxheimer-Reaktion (auch Jarisch-Herxheimer-Reaktion genannt oder kurz Herx) ist eine bis zu mehreren Tagen andauernde Reaktion des Körpers auf Bakteriengifte (Endotoxine), die durch den therapiebedingten Zerfall einer großen Menge von Erregern entstehen und zur Freisetzung von Entzündungsbotenstoffen führen (Anaphylaktischer Schock).
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